Der Briloner Schnadezug gehört heute zu den größten und originellsten Volksfesten Westfalens und ist der Inbegriff der Briloner Brauchtums- und Traditionspflege.
Dieser Grenzbegang ist schon 1388 belegt und kann somit auf eine über 600-jährige Tradition zurückblicken.
Alle zwei Jahre wird im Rahmen des Schützenfestes von den männlichen Brilonern ein Teil der ursprünglichen Stadtgrenzen abgegangen.
Einen besonderen Stellenwert hat hier auch der Forst, geht der Weg doch durch die dichten Wälder Brilons. Der Forstdirektor muss zusammen mit dem Bürgermeister und weiteren Honoratioren den Grenzbegang, der zwischen 23 und 36 km lang ist, sogar auf dem Rücken eines Pferdes zurücklegen.
Auf dem sogenannten Lagerplatz (Bild oben) können auch die Brilonerinnen mitten im Wald die Verteidigung der Grenzen feiern. |